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Antrieb          Bremsen        Wetterschutz       Lenkung         Erstaunliches       Winter im Mango Lichtanlage          das Schlumpf schlumpft der Nichtpannenreifen Mango neu mit Rohloff   Super Reifen           Schnell

Mango 365 Tage im Jahr ?

Nach jetzt mehr als 5000 km mit dem Mango kann ich schon einiges erzählen

Bei mir wird das Mango als Alltagsrad (Wegstrecke zum Arbeitsplatz) an drei Tagen in der Woche mit täglich 68 km bewegt, aber keine Normkilometer. Die Fahrt findet im Rheingaugebirge statt, d.h. kilometerlange Bergauf-/abfahrten. Deshalb lassen sich meine Verschleisserfahrungen auch nicht auf den regulären Fahrbetrieb übertragen.

Eines steht auf jeden Fall fest: Mango fahren macht unheimlich viel Spass

Antrieb: Mikus, Oldtimer (über 50) , 2 Ketten , 1 Zwischengetriebe, BMX-Freilauf

Das Mango bringt mich dank guter Übersetzung die Berge rauf. Erlaubte Hilfen sind dabei ein Zwischengetriebe (werksseitig) und ein Tretlager-Getriebe (Speed-Drive) von Schlumpf. Steigungen auch von 15% lasse sich hiermit bewältigen. Faszinierend ist die Art, wie man mit dem Dreirad die Berge hinauffährt. Locker und entspannt die Fahrt geniessen.

 Bremsen: SA Trommelbremsen unabhängig an den Vorderrädern

 Die Bremswirkung ist selbst in den Bergen bei uns ausreichend (trotz fehlender Motorbremse).Auch bei den Hochsommerlichen Temperaturen kam es zu keinem Überhitzen der Bremsen. Fasziniered ist, das auch bei nicht korrekt eingestellten Bremsen ein einseitiges Ziehen der Bremsen kaum Auswirkung hat und Lenkkorrekturen selten notwendig werden.. Allerdings werden Bremsbeläge bei mir im Schnellverfahren ausgetauscht (alle 1500 km ca) Normalerweise halten die Beläge zwischen 20000 und 30000 km. Das Bremsproblem betrifft bei uns alle Räder (Liegerad, MTB etc.) und auch alle Bremstypen .

Wetterschutz: Schutzhaube, der Kopf bleibt kühl

Im Winter habe ich das Mango noch nicht fahren können, aber im Sommer bis zu 38°. Ich kann nur sagen: “ ein heisses Gefährt “, bekommt man doch selbst bei diesen Temperaturen noch genügend Kühlung und sitzt zum Teil noch im Schatten. Fast unglaublich !! Bei Regen kommt man dank Schutzhaube (bei Nichtbenutzung habe ich die in den vorderen Teil des Mango geklemmt) relativ trocken weiter. Das Einlegen der Haube und das Entfernen mache ich während der Fahrt.. Bei richtigem Unwetter wird man geduscht. Da merkt man schon die Stellen an denen Wasser am Körper eindringen kann. Habe ich selbst allerdings nie als ein Problem angesehen, da es sehr begrenzt und mit dementsprechender Kleidung (Kapuze) auch beherrschbar ist.

Lenkung: Stocklenkung

Die Lenkung ist für Anfänger gewöhnungsbedürftig, aber leicht zu bedienen. Der Hebel ruht während der Fahrt samt meinen Händen auf dem Bauch. Gelenkt wird mit minimalen Lenkbewegungen

Erstaunliches:

Trotz zweifacher Kettenumlenkung geringe Leistungsverluste (im Vergleich zu anderen Rädern), die Umlenkrollen verschleissen nur gering. Ich kann mit sportlichen Fahren (Rennrad) auf vielen Teilstrecken mitfahren und wenn mich der Hafer juckt, dann fahre ich ihnen auch auf und davon.Das ganze trotz Gepäck und immerhin 32 kg Mango.Ich konnte mit Anhänger (Cyclone) und 2 Zelten dabei mehr als 300 km am Tag fahren..........und am nächsten Tag weiter. Keine Sitz-, Muskel- oder Gelenkprobleme.

Nein : Ich habe keinen Motor im Mango (wegen der häufigen Anfragen),     ..............es wurde mittlerweile auch bei einer Polizeikontrolle überprüft

 

Winter im Mango

Mein Tacho zeigt mittlerweile 8500 km und der Winter erzwingt den Allwetterschutz. Ein kleines klappbares Visier, was ich am Verschlussdeckel angebracht habe, hält den eiskalten Wind von meinem Gesicht fern. Bei schlechter Sicht oder beschlagenem Visier wird es leicht hochgeklappt und bietet trotzdem noch genügend Schutz vor Wind, Regen und Schnee. Mit der Traktion habe ich auf geräumten Strassen bisher noch keine grossen Probleme gehabt. Schwere Gegenstände werden nach hinten geladen und wenn es wirklich einmal nicht mehr geht schiebe ich auch (bei 15 % war es bis jetzt 2x auf einigen Metern notwendig). Matsch und Schneehöhen von 10 cm haben mich allerdings ausgebremst. Hier eine alltagstaugliche Lösung zu finden wäre für mich allerdings erst bei dauerhaftem Winterwetter erforderlich. Denkbare, auch schon an anderen Rädern ausprobierte Lösungen, wären Reifen wie der Panaracer Smoke oder sogar Spikebesatz.

Lichtanlage oder : wie mache ich mich unsichtbar

Ausgestattet ist das Mango mit einer 6 V Lichtanlage 2,4 Watt Halo vorne, Diode (sehr hell) hinten. Auf Wunsch ist 5 W (nicht StVo- konform) möglich, an einer 12 V - Lösung wird seitens velomobiel.nl gearbeitet. Standardstromversorgung ist über einen Akku 4 Ah gegeben. Da eine herkömmliche Dynamoanlage nicht möglich ist (und auch nicht sinnvoll), versuchen wir einen Dynamoantrieb am Zwischengetriebe mit Lademöglichkeit des Akkus zu verwirklichen. Eine Blinkanlage ist nicht notwendig, aber zweckmäßig. Diese ist zwar auch nicht zugelassen, aber die einzige Möglichkeit auch im Dunkeln Richtungszeichen zu geben !! Über die Leistungsfähigkeit von Lichtanlagen bei Fahrrädern zu reden ist eigentlich Blödsinn, da der Gesetzgeber nur Lichtanlagen zulässt, die maximal für die Geschwindigkeit von Fussgängern ausreichend sind. Also muss man, um selbst was zu sehen, die Anlagen ausserhalb der Vorgaben verbessern. Um selbst gut sehen zu können, sind wenigstens 20 Watt-Scheinwerfer erforderlich (vor allem bei Gegenverkehr). Hier bietet die Biker-Szene reichlich Vorschläge zur Verwirklichung. Will der Gesetzgeber Sicherheit auch für Radfahrer im Verkehr, müssen diese alten Verordnungen und Gesetze endlich in der Schublade verschwinden. Ich laufe ja auch nicht in der Wohnung mit der Kerze herum, weil es vor 100 Jahren so sinnvoll war. Leider dürfen wir die Räder aber nur entsprechend der gesetzlichen Vorschriften anbieten oder nicht für den öffentlichen Strassenverkehr frei geben.

das Schlumpf schlumft

10 000 km läuft bis jetzt das Schlumpf-Getriebe (natürlich der Rest auch).          Die Speed-Drive, die ich beim Mango eingebaut habe ist bis her das unauffälligste Bauteil, es ist einfach vorhanden, funktioniert unter allen Bedingungen tadellos und macht einfach nur Spass. Eigentlich bekommt das Getriebe ab und zu einen Tropfen Öl, aber selbst das habe ich ihm bis heute verwehrt. Diese Diät scheint der Qualität keinen Abbruch zu tun. Im Rahmen einer eigenen 10000 km Inspektion des Mango, werde ich das aber auch mal nachholen

               (das Foto zeigt die HighspeedDrive )

der Nichtpannenreifen

obwohl ich bis jetzt nur einen Reifenschaden hatte( im Gelände durch Stein seitlich aufgeschlitzt), wollte ich unbedingt den für 20” neuen Schwalbe Marathon Plus ausprobieren. Der passt leider nur ins Hinterrad, präsentiert sich aber mit hervorragenden Fahreigenschaften, gutem Fahrkomfort und was mich sehr erstaunt hat, trotz der grossen Reifenbreite ( 20 x 1.75), geringem Rollwiderstand. Mit dem neuen Reifen zeigt das Mango bei steilen Bergauffahrten kaum noch Neigung zum durchrutschen des Hinterrades !... sehr auffällig vor allem bei Nässe 

20 000 Km mit sehr viel Spass

 

Mango NEU mit Rohloff 14 GG

gebraucht gekauft im Juni 2005 mit 2000 km Laufleistung

es ist jetzt Mai 2006 und der Kilometerstand beträgt 17600 km                  ( also 35 000 Mango-Kilometer)

es gab bis jetzt nichts zusätzliches zu berichten. das Mango läuft ohne Probleme. Die Rohloff macht bis auf kleinere Macken (nicht einwandfreie Schaltvorgänge unter Last) sehr viel Spass. Die Kette wird alle 1000 km mit Rohloff-Kettenöl geschmiert. Alle 5000 km Getriebeölwechsel. Der Bremsbelagwechsel konnte durch Änderung der Fahrstrecke auf 10 000 km ausgedehnt werden. Der Kettenverschleiss ist bis jetzt nicht messbar . Bei Km 15 000 war leichtes Spiel in der Lenkung feststellbar, die Kugelgelenke wurden ausgetauscht da sie das Spiel verursachten.

 

SUPER -REIFEN

Der Marathon-Racer ist zur Zeit der von mit bevorzugte Reifen. Schnell, komfortabel und noch relativ leicht. Er bietet mit dem Race-Guard-Pannenschutz einigermassen Sicherheit (bis jetzt nach 3000 km noch keine Panne). Die Traktion ist ok und die Geschwindigkeiten liegen auf meiner Alltagsstrecke höher als mit dem Marathon Slick oder Primo Comet. Das Mango verhält sich ruhiger und versetzt auf schlechter Wegstrecke nicht so schnell. Im Geschwindigkeitsbereich ab Tempo 40 km/h erzeugt er ein deutlich hörbares Abrollgeräusch, was aber nicht störend wirkt. Für mich der absolute TOP-Reifen.

Für Testfahrten war für eine Woche ein Marathon Plus in schmaler Ausführung ( soll Ende des Jahres käuflich sein) montiert. Leider war das Mango sehr instabil und der Rollwiderstand war so negativ verändert, dass ich nicht länger mit diesem Reifen fahren mochte. Gar kein Vergleich mit den positiven Erfahrungen mit der breiten Ausführung.

 Ein völlig anderes Bild zeigte sich beim Conti City Contact. Er war war mir im Winter montiert und überzeugte mit guter Traktion bei Nässe und bei Schnee. Die Fahrzeiten lagen bei trockenen Strassen nicht viel über den Fahrzeiten mit dem Marathon Slick .

Marathon Plus und Conti City Contakt waren allerdings nur auf dem Hinterrad montiert. Vorne der Primo Comet.

 

Schnell

Ich bin jetzt auch schon ein wenig schnell !! Rennradler werden in der Ebene nicht nur noch ab und zu überholt, sondern bis jetzt immer. MTB-ler haben auf kürzeren Anstiegen das Nachsehen und Alltagsradler quälen sich häufig, während ich entspannt an ihnen vorbeifahre. Dabei habe ich im Alltag immer mit Gepäck und Werkzeug dabei und halte mich nicht gerade für sportlich,

der Bericht wird bei Gelegenheit erweitert....................und Fragen gerne beantwortet mikus@mikusliegerad.de

 

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